Volltextsuche auf: https://mobil.kernen.de
News

News

Schnelltestzentrum in Betrieb


Anmeldungen zum Schnelltest laufen über das Portal www.rems-murr-kreis.de/schnelltest

Eine breite Teststrategie gilt als wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie und als Chance für weitere Öffnungsschritte. Auch die Gemeinde Kernen hat in den vergangenen Wochen intensiv an zusätzlichen Testmöglichkeiten gearbeitet, was angesichts knapper Ressourcen, aber auch mangelnden Vorgaben im Hinblick auf Bestellungen, Abrechnungen und Voraussetzungen ein nicht einfaches Unterfangen darstellt.

Am 20. März ging in enger Zusammenarbeit von Gemeinde und DRK ein kommunales Testzentrum in der Alten Kelter in der Kelterstrasse im Ortsteil Rommelshausen in Betrieb. Dieses wird zunächst samstags von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 18 Uhr Testungen anbieten. Termine müssen im Vorfeld über das Portal des Landkreises unter www.rems-murr-kreis.de/schnelltest gebucht werden. Die Alte Kelter kann auch Arztpraxen für weitere Testangebote zur Verfügung gestellt werden. Eine Ausweitung der Tests ist je nach Andrang denkbar.

Bürgermeister und zugleich DRK-Vorsitzender Benedikt Paulowitsch freut sich über das zusätzliche Angebot: „Unser eigenes Zentrum ist eine wichtige Ergänzung zu den Ärztinnen und Ärzten in und um Kernen. Je mehr Einrichtungen Schnelltests anbieten, desto besser ist deren Effekt zur Pandemieeindämmung. Ich bin sehr stolz auf unsere ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden des DRK, die in engem Schulterschluss mit dem Rathaus diesen Kraftakt meistern.“

Neue Teststrategie für Rathaus, Schulen und Kitas

Seit Kurzem bietet die Gemeinde außerdem auch Ihrer Belegschaft – inklusive den Außenstellen – pro Woche zwei Zeitfenster für freiwillige Tests im Rathaus an, was für den Bürgermeister ein wichtiges Instrument zur Aufrechterhaltung des Betriebs darstellt. Zusätzlich standen zuletzt vor allem Testmöglichkeiten für Kitas und Schulen im Fokus. Auch hier werden die Angebote in der kommenden Woche ausgeweitet. „Ich freue mich, dass ein Waiblinger Apotheker allen unseren Erzieherinnen und Erziehern der kommunalen Kitas Vor-Ort-Tests anbieten wird“, so Benedikt Paulowitsch. Bislang konnten sich diese ausschließlich in Praxen oder Testzentren testen lassen.

Neben dem Kitapersonal werden auch Schülerinnen und Schüler ein Angebot bekommen. „Mit einer weiteren Apotheke konnten wir uns auf die freiwillige Testung aller Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte im Präsenzunterricht verständigen. Dieser tolle Einsatz freut uns und wird hoffentlich zu einer Stabilisierung des Unterrichts beitragen“, so der Bürgermeister. Bei dem angebotenen Schnelltest auf das Coronavirus SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Point of Care (PoC)-Antigen-Test, der zur Anwendung durch medizinisches Fachpersonal oder entsprechend geschulte Personen vorgesehen ist. Die Probenahme erfolgt durch einen Abstrich im oberen Nasenbereich oder im Nasenvorhof. Sie kann auch in Form eines angeleiteten Selbsttests erfolgen. Voraussetzung ist in jedem Fall die Einverständniserklärung der Eltern. Die Auswertung erfolgt in der Schule. Die komplette Prozedur nimmt nur wenige Minuten Zeit in Anspruch und hat sich beispielsweise im Nachbarland Österreich und zuletzt in Fellbacher Schulen bewährt.

Fazit von Bürgermeister Paulowitsch: „Wir sind bei den Teststrukturen nun ordentlich aufgestellt, auch weil immer mehr Arztpraxen aktiv Tests anbieten, wofür ich ebenfalls sehr dankbar bin. Vor allem aber hoffen wir, dass es mit den Impfungen schnell weitergehen kann. Auch in Bezug auf lokale Impfaktionen machen wir uns bereits intensiv Gedanken. Dabei sind wir aber leider von der Verfügbarkeit der Impfstoffe und den Überlegungen von Bund und Ländern abhängig“.

Direkt nach oben
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK